Im 17. Jahrhundert wurde das Dorf Bommenede bei großen Deichbrüchen vollständig überflutet. Es ist eines der viele versunkenen Dörfer von Schouwen-Duiveland. Der kleine Hafen von Bommenede wurde im 20. Jahrhundert zu einem Baudock umfunktioniert, in dem Senkkästen für die Errichtung des Brouwersdams gebaut wurden. In der Gegend um diesem „Werkhaven“ kann man heute spazieren gehen und er ist eine ideale Einstiegsstelle für Taucher.
Das Grevelingenmeer ist der größte Salzwassersee Westeuropas. Im Sommer ist er bei Touristen – insbesondere bei Wassersportlern – sehr beliebt. In der übrigen Zeit können Sie hier in aller Ruhe die Natur erkunden. Im See liegen einige unbewohnte Inseln, auf denen man teilweise mit einem Boot anlegen darf. Nicht selten können Sie dort Pferden und Rindern begegnen, die auf den Inseln ungestört grasen. Nur während der Brutzeit sind die Inseln nicht zugänglich.
Die Gewässer bei Ouwerkerk sind bei der Flutkatastrophe von 1953 entstanden. Das gleichzeitige Auftreten einer Springflut und eines schweren Sturms verursachte damals große Deichbrüche. Heute kann man am Ufer dieser Gewässer (der „Kreken“) spazieren gehen und die inzwischen entstandene Artenvielfalt genießen. In der Natur zwischen dem Seedeich und dem „Grote Kreek“ brüten zahlreiche Küstenvögel, und sie ist der Lebensraum verschiedener Pflanzen, die salzige Böden mögen, wie Strand-Aster und Queller.